Sonntag, 21. Juli 2013

Aus, Ende, vorbei...

Da sind wir wieder, auf der Fähre. Nach einer zweiten wilden kurzen Nacht...

In Kristiansand haben wir kein schönes Plätzchen gefunden. So sind die beiden noch ein Stück Richtung Stavanger gefahren und dann an die Küste. Die ist richtig schön hier. Sollte man mal länger bleiben.
Na da war dann ein Camping Platz, der war aber gar nicht schön.  Und dann wurde es immer dunkler und so langsam hatten alle keine Lust mehr. Und dann war da der Parkplatz und der hatte halt überall so Schilder wegen nicht Camping machen. Aber einmal heia machen ist ja auch kein Camping oder?
Und dann stand da auch schon ein anderer und später kam noch einer. 

Feste geschlafen haben die Chefs nicht war wohl eine kurze Nacht. Aber was soll es, ist ja gut gegangen. Und dann ging der Wecker schon um fünf Uhr. 

Die sind echt komisch, ist doch Urlaub. Wir hatten uns gerade schön eingekuschelt.

Dann haben die auch nicht lange gefackelt und sind direkt los gefahren. Wieder zurück nach Kristiansand und nun stehen wir wieder unter Deck und müssen alleine bleiben. 

Ich glaub wir hauen uns noch mal aufs Ohr. besser ist das.


Wer hätte es gedacht...

Eigentlich waren wir wir ja fast fertig mit Urlaub, was erwartet man auf der Rücktour? 
Keine Highlights mehr, langsames eintauchen in die Normalität.

Und es kam ganz anderes. Über die r9 geht es zurück nach Kristiansand. Eine Strecke die wir noch nicht kennen, einfach nur schön.
Die Straße schraubt sich zu Anfang in mächtigen Serpentinen hoch und dann auf dem Fjell wunderbare Aussichten 


 Und wir dürfen immer wieder raus und Flechten, Moose, Büsche und Bäume begrüßen.

Und dann heißt die Devise bis nach  Kristiansand in einem Rutsch. Aber die Chefin spielt nicht mit. 
Die will auf der Strecke übernachten. Und dann kommt er der ultimative Übernachtungsplatz. Extra für Wohnmobile einzelne Waldnischen mit Strom und Wasser. Boot, Fluss und Fische inkl.
Hier bleiben wir bis morgen Mittag und dann geht es zurück ins Wilde leben, in die Nähe der Fähre. 

Aber heute am vorletzten Abend nehmen wir schon einmal kleinen Abschied. Der Platz gibt es einfach her. Schöne Musik von Norah Johns über Bluetooth und den Fluss im Blick.
Dazu die Flasche leckerlie von Ulla und Holger 


Den beiden geht es gut.
Morgen folgen die Bilder vom Fluss


Einfach schön
Euer gandalf am Dienstag 11.07.2013

Der letzte Tag, schaaaaaaade

Die Sonne lacht und Norwegen verabschiedet sich im traumhaften Himmelblau.
Der Wind ist eingeschlafen und wir ganz spät auch.


Wir fallen auf, die anderen Camper gucken nach uns und wollen uns streicheln. Aber gerne.
Und die Berliner haben sogar ein weißes Frettchen dabei. (Ob das wohl schmeckt ;-)

Wegen uns können wir hier noch zwei Wochen stehen. Wer braucht schon Arbeit, Alltag und Normalität?

Morgen um acht geht die Fähre. Da müssen wir wieder drei Stunden alleine bleiben. Wuff das ist Mies.


Montag, 8. Juli 2013

Wieder alle Pläne geändert. Und noch einen Tag geblieben.

Die Sonne lacht und die beiden haben mächtig lange geschlafen, wie wären mal ruhig...
Heute gibt es wieder eine Programmänderung die bleiben einfach.

Ok.. Sehr schön ein relaxing Day den nehmen wir doch gerne mit.

Bei der Aussicht



Sonntag, 7. Juli 2013

Wieder am Sognefjord.

Diese neue Strecke über den Gletscher war richtig klasse. Die Strasse ganz breit und man konnte fast rasen. Rucki zucki waren wir in Sognal, dann neue Richtung nach Hella zum Fähre fahren. Die vor vorletzte Fähre in diesem Urlaub.?.

Denn alle Routenpläne wurden kurzfristig geändert. Statt weiter an der Küste zu fahren, geht es nun wieder zurück über die Telemark oder die Hadingervigga. 

Einmal wollen die noch auf einem Fjell übernachten, also oben aufm Berg. Uns ist das nur recht... Da finden wir sicherlich wieder lecker Lemminge.

Die beiden haben heute keine Lust auf fahren, wollen den Sonntag wohl auch genießen. Die Sonne scheint, das Sognefjord liegt breit vor uns und wie ihr gerade merkt, es gibt sogar ein wlan Netz.

Huch ich habe noch gar kein Foto mit dem ipad gemacht, muss ich morgen früh auf der ersten Gassi Runde direkt nachholen. Hier gibt es nämlich einen gigantischen Rundumblick.

Und ihr glaubt es nicht, es ist viertel nach elf und ein bisschen dunkel. Wir sind wohl doch schon wieder mehr im Süden. Hier wachsen ja auch Äpfel, Kirschen und sonst noch viele Obstbäume. Und dabei sind die Hänge sehr steil. Und ganz oben liegt auch noch Schnee.


Das war unsere kurze Strecke heute. Und von hier schreib ich euch:
http://djuvikcamping.no/index.php?lang=de


Ein fauler Tag heute... Erholung...

Euer Gandalf am 07.07.2013


Gletscherfrühstück,

Die erste Nacht in freier Natur. Und das unter der gewaltigen Gletscherzunge vom Jostedalen Breen

Die Chefin war schon ganz früh mit uns zum kleinen Gletscher See unglaublich erst acht Uhr und schon eine Busladung Touristen hier. 

Ob die in dem kleinen Zelt am See noch immer schlafen? Mit Sicherheit sind gut 50 Leute um die herum getapert. Das muss sich lustig anhören, wenn man versucht auf der Isomatte weiter zu schlafen.

Jetzt ist alles aufgegessen und der fünfte Bus ist durch. Da war eine Truppe die wollten uns fotografieren. Das geht ohne Leckerlies ja schon mal gar nicht. Haben wir auch laut rausgebellt.

Gleich geht es weiter durch das fjordland. Die Sonne lugt schon ums Eck.
Euer Morpheus.
Am 06.07...


Von Molde Richtung Bergen.


Das war ja wieder ein Tag der Superlative. In Bud hat uns nicht viel gehalten, aber die Sonne kam raus und der Tag lachte uns an.

Es ging immer der E39 nach, erstes Ziel Molde, dann Alesund und dann Bergen. Also bis nach Bergen war eh nicht geplant. Die Hälfte wollten die beiden schaffen, und es kam wieder einmal ganz anders.

Molde haben sie direkt links liegen gelassen, praktisch die Fähre war eh gerade da, das passte.
Und dann kam ein Fjord nach dem anderen. Das hörte gar nicht auf.
Die sind immer weiter gefahren, auch mitten durch Alesund, aber da gefiel es der Chefin gar nicht, viel zu viele Menschen. Ein Wahnsinns Gewimmel. Da wollten die beiden einfach nur wieder raus.

Und das haben sie dann auch gemacht, ab auf die nächste Fähre, schon gut das die überall Plastik Nokken nehmen.
Und die beiden schwindeln schon ohne rot zu werden, sagen immer der Nexo sei sieben Meter lang, mal gut das keiner einen Zollstock dran hält. 



Die Pausen sind immer ganz besonders toll. Da gibt es leckerlies und die zwei kochen zisch Kaffee mit so einem silbernen Ding.
Die finden immer ganz tolle Stellen. 

Tolle Aussichten oder? Wir finden das klasse und dürfen dann ganz viel toben.

Ja, und dann sind die beiden weiter und haben angefangen nach einem Nachtlager zu schauen. Und dann ist der Chef falsch abgebogen. Und die Chefin meinte egal, fahr mal noch ein Stück weiter, drehen können wir immer noch, diese Strecke ist noch nicht auf meiner Karte.

Die haben dann lange überlegt und jetzt kommt der Knaller für heute, die sind dann weiter gefahren.

Es ging ein Stückchen hoch und dann kam ein Tunnel, wow 6km lang. 


Und dann der Hammer, die Gletscherzunge vom Jostedalen Gletscher: Bøyabreen.
Und genau hier stehen wir nun und bleiben die Nacht hier in der Wildnis. Nicht ganz allein, vier andere Wohnmobile parken und schlafen wohl auch hier.
Man hört den Gletscher rauschen und im Radio läuft schöne Jazz Musik. Mal was ganz anderes.
Wie finden es klasse, waren ganz lange draußen und schlafen gleich unter dem 
Tisch. Aufpassen tun wie ja eh gut und bellen können wir laut.

Und morgen früh gibt es dann ein Frühstück unter der Gletscherzunge irre... Was ein toller Urlaub.
Morpheus 06.07.